227215512862523
top of page

Für Körper, Geist und Seele: Die wichtigsten Räucherkräuter und ihre Wirkung

Vom vielseitigen Beifuß, über das schützende Eisenkraut bis hin zur magischen Mistel - jede Pflanze trägt eine einzigartige Energie und ist eine Bereicherung für das Räuchern. Tauche ein in die Welt der Räucherkräuter und lass dich von ihrer Kraft inspirieren.



Die Wahl des richtigen Räuchermittels

Was ist das Ziel für meine Räucherung? Was will ich damit bewirken? Der Anlass der Räucherung bestimmt die Auswahl der Pflanzen. Es gibt eine unglaubliche Anzahl von Pflanzen, die sich zum Räuchern eignen. Mit der Zeit findet man seine Lieblingsmischungen. Es ist eine wunderbare Erfahrung, sich auf Entdeckungsreise zu machen und die Kräuter kennenzulernen, die vor der Haustüre wachsen. Am wirksamsten sind jene Kräuter, zu denen du bereits eine Beziehung aufgebaut hast, oder die dich „rufen“. Das kann in der Natur sein, im eigenen Garten, oder auch eine getrocknete Pflanze, die sich bemerkbar macht.


Viele Pflanzen, die bei uns wachsen, eignen sich zum Räuchern. Nicht jede Pflanze ist wohlriechend, wenn sie verglimmt. Es geht mehr um die Wirkung und die Kraft der Pflanze. Wichtig ist, dass man die Pflanze einwandfrei bestimmen kann und um ihre Wirkung weiß. Beifuß, Rosmarin oder Wermut sollten z.B. bei Schwangeren nicht verwendet werden.

Die Kräuter werden an einem sonnigen Tag gesammelt und gebündelt zum Trocknen aufgehängt. Sobald sie trocken sind, kommen sie in ein Glas oder Papiersäckchen und werden beschriftet mit dem Namen der Pflanze und Datum der Ernte. Zum Räuchern zerkleinert man die Kräuter erst kurz vor der Verwendung, damit die Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Die Beziehung zur Pflanze, die man durch das Sammeln aufbaut, unterstützt die Wirkung beim Räucherritual.


Die wichtigsten heimischen Räucherpflanzen

Der Beifuß ist eine alte Kultpflanze und das wichtigstes Räucherkraut. Er ist universell einsetzbar, denn er hat ein großes Wirkungsspektrum. Er wirkt sowohl reinigend als auch schützend, unterstützt Veränderung, fördert das Loslassen und den Neubeginn, wirkt abends entspannend.

Der Dost (oder wilder Oregano) vertreibt negative Energien aus dem Geist und dem Haus. Er schützt vor emotionalen Angriffen.

Das Eisenkraut hilft gegen Angst und Unsicherheit, es motiviert, wenn man arbeitsunlustig und erschöpft ist. Es unterstützt Schutz und Abwehr und macht diplomatisch.

Die Engelwurz ist eine der größten Schutzpflanzen. Sie umhüllt uns mit einem Lichtmantel, unterstützt die Selbstfindung und das Erkennen der eigenen Berufung.

Das Fichtenharz wirkt erfrischend für Körper und Geist, fördert Klarheit. Es bringt Räumen Frische und neuen Schwung. Alte Wunden werden aufgezeigt, damit sie heilen können.

Das Johanniskraut steht für Licht und Sonne, es durchlichtet die Seele, schenkt Schutz gegen böse Geister und dunkle Mächte.

Die Kamille schenkt Schutz, Kraft und Geborgenheit, beruhigt das Gemüt bei Aggression und macht uns sanft. Sie wirkt harmonisierend und behütend, wenn uns äußere Einflüsse nahe gehen.

Die Königskerze ist eine alte Zauberpflanze, sie wirkt als Wetterpflanze gegen Gewitter, gegen böse Geister, unterstützt die energetische Reinigung von Räumen, und entspannt die Atmosphäre (bei Streit).

Die Mistel erdet und löst Spannungen. Sie baut eine Brücke zwischen den Welten, schenkt uns Kraft, Mut und hilft, uns an Träume zu erinnern. Sie segnet, macht innere Schätze sichtbar, schützt vor zu vielen Einflüssen und fördert Visionen.

Die Rose bringt Hingabe, Harmonie, Vergebung und öffnet das Herz. Sie eignet sich gut für Liebesräucherungen.

Der Gartensalbei löst und reinigt alte Energien. Er wirkt zentrierend, abgrenzend, fördert Konzentration und Selbstschutz.

Die Schafgarbe ist vielseitig einsetzbar. Sie wird zum Orakeln verwendet, fördert Wahrträume, die Intuition und visionäres Denken. Sie unterstützt uns dabei, unsere Kreativität zu leben.

Der Wacholder ist einer der ältesten Räucherstoffe. Er wirkt reinigend, schützend und man nimmt ihn zur Vertreibung von negativen Energien und Geistern. Er öffnet das Portal für die Ahnenarbeit, und vermittelt in der Verbindung zu Mutter Erde.

Der Wermut unterstützt in Phasen der Veränderung und des Loslassens. Er schenkt Optimismus bei Vorhaben, die eher schlechte Chancen haben. Er kommt auch zum Einsatz, wenn man deutlichen Grenzen setzen möchte.

Der Ysop ist eine Gewürzpflanze. Er hilft dabei, uns zu fokussieren und bei der Sache zu bleiben und ist eine starke Schutz- und Reinigungspflanze, die auch segnend wirkt. Er unterstützt die Einsicht.


Tauche ein in die Welt der Räucherpflanzen: Erfahre mehr über das Seminar!



19 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Commentaires


Beitrag: Blog2_Post
bottom of page