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Die Kraft heiliger Orte

Heilige Orte werden seit Menschengedenken aufgesucht, um Heilung zu finden, um Rituale durchzuführen, oder Kontakt zu Himmel und Erde aufzunehmen. Die Erde ist durchzogen von energetischen Strukturen, die sich auf jeden Menschen unterschiedlich auswirken.



Manche Orte lösen in uns Gefühle aus, die wir als besonders erleben. Sie können uns Ruhe vermitteln, uns emotional berühren, Kraft schenken, oder auch plötzliche Eingebungen. Ein Kraftort ist ein Ort, der sich durch seine spezielle Ausstrahlung, Atmosphäre oder Energie von der Umgebung unterscheidet. Mystische Orte haben die Menschen schon immer fasziniert. Unsere Vorfahren hatten für jedes Ritual den passenden Ort mit einer Energie die dafür förderlich war. Diese Energien sind an vielen Orten noch immer spürbar.


Die Wirkung von Kraftorten

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich - es ist ein persönliches Erleben, je nachdem welche Resonanz in uns ausgelöst wird. Die Wirkung eines Kraftortes entsteht durch das Zusammenspiel von unterschiedlichen Energien, auf die wir reagieren. Der Mensch reagiert auf Frequenzen, er geht damit in Kontakt, schwingt mit dem Ort. Der Körper, die Organe, die Knochen verstärken diese Schwingung, wie bei einem Instrument der Resonanzkörper. Es gibt Frequenzen, die der Mensch wahrnehmen kann, wie Töne, Wärme, Licht, elektromagnetische Wellen. Es gibt aber auch solche, die jenseits der Wahrnehmungsschwelle wirken und trotzdem bei uns Körperreaktionen auslösen können. Meist gibt es an den Orten eine Häufung von geomantischen Phänomenen, wie Wasseradern, Gitternetzkreuzungen oder Verwerfungen, die man mit der Wünschelrute sichtbar machen kann. Die unterschiedlichen Kombinationen von Schwingungsfrequenzen interagieren mit unseren Organen und Sinnen.


Wie nähert man sich einem Kraftort?

Die innere Haltung der Achtung vor dem Ort und dem Heiligen, unsere Einstellung dazu, wirken wie ein Schlüssel. Indem wir den Ort innerlich begrüßen, ihm vielleicht sogar ein kleines Geschenk mitbringen, begeben wir uns in Harmonie mit ihm, stimmen uns auf ihn ein und eine Kommuikation über alle Sinne wird möglich. Unsere Intuition zeigt uns dann Plätze, die uns anziehen und wo wir uns wohlfühlen. Plätze, die ungute Gefühle auslösen, sollten gemieden werden. An heiligen Orten wirkt oft eine Vielzahl von Energien und nicht jede ist für alle Menschen geeignet. Es kommt auch auf unsere Tagesverfassung an, was uns guttut und was nicht. Bei einem erneuten Besuch zu einer anderen Jahreszeit können oft völlig andere Wahrnehmungen auftreten.

Auf die Wahrnehmung vorbereiten

Gut vorbereitet ist es leichter, in die Wahrnehmung zu gehen und dabei auch spüren zu können, was uns guttut und was nicht. Der Körper und seine Weisheit dienen als Wahrnehmungsinstrument. Um zur Ruhe zu kommen, den Geist zu beruhigen, kann man sich auf den Atem konzentrieren und dabei alles loslassen, was vom Alltag belastet. Dabei stellt man sich vor, dass alles Schwere mit dem Ausatmen den Körper verlässt. Der Atem hilft dabei, sich zu zentrieren, und für die Wahrnehmung besser zu öffnen. Die Sensitivität steigt mit jedem Besuch von Kraftorten, und mit der Zeit lernt man immer besser, die eigenen Körperempfindungen wahrzunehmen und zu deuten. Dabei ist es wichtig, immer nur so weit zu gehen, wie es uns guttut.


Übung "Aus der Mitte in die Wahrnehmung gehen"

Mit jedem Atemzug lässt du dich in deine Mitte hinein sinken, deinen Bauch- oder Brustraum, da wo die Mitte heute ist. Tritt ganz in diese Mitte hinein mit deinem Bewusstsein und beginne, diese Mitte langsam auszudehnen, wie eine Kugel, die mit jedem Atemzug größer und größer wird. Dehne diese Kugel auf eine Größe aus, die angenehm ist, kraftvoll, so dass du gut in dieser Mitte verweilen kannst, genug Raum hast.

Aus dieser Kugel heraus öffne ein Wahrnehmungsfenster in die Welt. Es kann über die Vorderseite oder die Rückseite geöffnet werden, wie eine Tür oder ein Fenster. Du stellst dich vor dieses Fenster, vor diese Tür. Wenn du bereit bist, öffnest du es nach außen.

Gehe mit dem nächsten Schritt durch diese Öffnung und tritt ganz in diesen Ort, der vor dir liegt, hinein. Dehne dich mit der ganzen Wahrnehmung aus, so dass du dich mit ihm verbindest. Alles, was du jetzt wahrnimmst, gehört zum Ort, ist Teil des Ortes. Nimm mit allen Sinnen wahr.

Kehre in deine Mitte zurück. Verabschiede dich vom Ort und bedanke dich für die Erfahrungen. Dann schließe die Öffnung, dort wo du es geöffnet hast. Kehre ganz nach innen zurück in dein Feld und verweile ein paar Atemzüge ganz in dieser Mitte.


Das Lösen vom Ort

Wenn wir uns vom Ort verabschieden, geben wir dabei das Signal, dass sich unsere Energie von dem Ort zurückzieht. Dabei rufen wir in unserer Vorstellung alle Energie vom Ort zurück, die wir dort hinterlassen haben.

Das Einatmen kann uns dabei helfen, unsere eigenen Energiefäden zurückzuatmen und mit dem Ausatmen ein Zuviel an Energie, das wir aufgenommen haben, der Erde zu übergeben.

Wenn wir Orte öfters besuchen, kann sich eine Beziehung aufbauen, die mit jedem Besuch inniger wird, bis eine Freundschaft entsteht.





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